Baghira Tribal Style Dance
 

Anna B.

Zwar stamme ich aus der wilden, von Bergen umsäumten Steppe Mittelasiens, wo Jurten und Troddelschmuck alltäglich sind, doch es war Nina, die mich mit dem Tribalvirus angesteckt hat, nachdem ich schon seit 2004 orientalisch getanzt hatte. Die überladenen Kostüme und das konsequente Folgen des Rhythmus waren für mich ganz neu und haben mich sofort fasziniert. Außerdem könnte ich mir meine Freizeit ohne den Stamm gar nicht mehr vorstellen. Das gemeinsame Tanzen macht einfach unglaublich viel Spaß, vor allem aber, weil wir uns längst nicht mehr nur gemeinsam für den Tanz begeistern sondern auch Freunde geworden sind.

Neben dem Tanzen zeichne ich, besticke und bearbeite meine Kostüme gern, während ich Musik höre. Spannende, lustige und einfach lesenswerte Bücher gehören aber auch unbedingt zu mir. Ich habe Ökotrophologie studiert und meine Spezialität (neben dem ausgesprochen beliebten Schokokuchen) sind weiche, fließende Bewegungen zu schmachtvoll-melancholischer Musik, die ich auch mit einem Schleier untermale. Tatsächlich bezeichnet mich der Stamm gern als die sehnsuchtsvolle Romantikerin, obwohl ich eigentlich mit beiden Beinen auf der Erde stehe. Besonders schwer fällt es mir, beim Tribal böse oder grimmig rüber zu kommen, weil ich dafür viel zu lebenslustig bin.

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